Sabine Petrich & Regina Büchner - 26. Februar 2016
Jazz im Schloss - Swing in... | Newsletter Jazz-Club "Schloss Köngen" e. V.
Konzert-Ankündigungen und -Nachbetrachtungen, Informationen aus dem Verein und andere Jazz-Themen.
Internet: www.jazz-club-schlosskoengen.de
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Datum: 21.02.2016
Jahrgang: 3
Ausgabe: 12
Abonnenten: 126
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Liebe Jazzfreunde!

Unser Newsletter bietet allen Mitgliedern und Freunden des Jazzclubs wie auch allen anderen Jazz-Interessierten monatlich aktuelle Informationen zu unserem Konzertprogramm. Sie erhalten eine Vorschau auf das nächste Konzert und erfahren ob es noch Karten für diese Veranstaltung gibt. Sie können sich also auch noch kurzfristig entscheiden das Konzert zu besuchen.

Wurde über ein Konzert in der Presse berichtet, erfahren Sie es natürlich auch hier. Und wenn es etwas aus dem Vereinsleben zu berichten gibt, werden wir Sie auch darüber im Newsletter informieren.

Wir hoffen natürlich, dass Ihnen auch diese Ausgabe wieder gefällt und Sie Freude beim Lesen unseres Newsletters haben! Ihre Meinung dazu dürfen Sie uns gerne per E-Mail mitteilen.

Über eine Weiterempfehlung freuen wir uns ganz besonders: leiten Sie diesen Newsletter über Ihr E-Mail-Programm einfach gleich an Ihre Freunde und Bekannten weiter. Den Link zur Newsletter-Anmeldung finden Sie im Impressum am Ende des Newsletters. Danke.

Mit jazzigen Grüßen
Ihr Team vom Jazz-Club "Schloss Köngen". e. V.

Unsere Themen heute:
    1.   Editorial
    2.   Bericht vom Konzert am 22.01.2016 - Blue Sheep Kansas City Swing
    3.   Sabine Petrich & Regina Büchner - Jazz auf gut deutsch - 26.02.2016
    4.   Uraufführung der "Remstalsynphonie" mit der Eberhard Budziat Big Band
    5.   Honey Pie hört auf
    6.   Mitgliederversammlung
    7.   Die Konzerte bis Juni 2016

1. Editorial
Im März findet satzungsgemäß unsere alljährliche Mitgliederversammlung (Hauptversammlung) statt. Erfreulicherweise sind in den letzen Jahren die Teilnehmerzahlen an den Mitgliederversammlungen unseres Vereins immer leicht gestiegen. Trotzdem ist noch viel Luft nach oben.

In der Mitgliederversammlung bestimmen die Vereinsmitglieder durch ihre Stimmabgabe den Willen des Vereins (§ 32 BGB). Abgesehen von diesen wichtigen Regularien, zeigen Sie durch Ihre Teilnahme aber auch ein echtes Interesse am Verein und der Vereinsarbeit. In dem Sie an der Mitgliederversammlung aktiv teilnehmen, tragen Sie auch zur Entwicklung und zum Fortbestand des Jazz-Clubs bei. Ein Verein lebt nun mal durch seine Mitglieder. 

Es wäre doch jammerschade, wenn es mal heißen würde: "Rien ne va plus!" - Nichts geht mehr! Die Region würde dann um eine seit nunmehr über 15 Jahre bestehende -und weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannte- kulturelle Einrichtung ärmer. Schlimmer noch: Für die Mitglieder des Vereins und für die vielen Jazzfreunde gäbe es hier in Köngen keine Konzerte mehr!

Ein Szenario, mit dem sich der Verein frühzeitig beschäftigen muss, das aber hoffentlich noch ein paar Jahre entfernt ist. Somit ist auch noch Zeit die Weichen richtig zu stellen. Und hier kommen Sie als Mitglied des Vereins wieder ins Spiel. Sie können sich aktiv einbringen und die Geschicke des Vereins mit gestalten. Ein erster Schritt dazu ist Ihre Teilnahme an der Mitgliederversammlung (sie heißt offiziell auch so, weil sie eine Versammlung für die Mitglieder ist).

In unserer Satzung steht: "Zweck des Vereins ist es, in gemeinnütziger Weise die Kultur des Jazz zu pflegen und in vielfältiger Weise der Öffentlichkeit – insbesondere der Jugend – zugänglich zu machen." Zeigen Sie Ihr Interesse am Verein und seiner Arbeit und tragen Sie mit dazu bei, dass es den Jazz-Club mit seinen monatlichen Konzerten noch viele Jahre geben wird.

Kommen Sie zu unserer Mitgliederversammlung am Gründonnerstag, 24. März 2016.

Ich freue mich darauf.
Ihr Johannes C. Laxander
 
2. Bericht vom Konzert am 22.01.2016 - Blue Sheep Kansas City Swing
Vom Missouri an den Neckarstrand
„Blue Sheep“ zelebrierten den Kansas City Jazz im Köngener Schloss
26.01.2016 | ROLF MARTIN | Nürtinger- / Wendlinger Zeitung

Die Band um den Klarinettisten Manfred Schütt hat sich der Pflege des Kansas-City-Stils verschrieben, jener Spielform des Jazz, die etwa zwischen 1927 und 1935 in Kansas City entstand. In dieser Stadt am Missouri begegneten sich Musiker aus New Orleans und Chicago und entwickelten im Vergnügungsviertel „18th an Vine“ einen Swingstil, der durch ausgeprägte Riffs und einen jumpenden Beat gekennzeichnet ist.

Es ist das Verdienst der beiden Arrangeure Hans-Peter Ockert (Trompete) und Hansmartin Eberhardt (Tenor- und Baritonsaxophon), dass sie die Arrangements der Big Bands jener Zeit auf eine Besetzung mir drei Bläsern herunter gebrochen haben. So klangen die Sätze mit Trompete, Tenorsaxophon und Klarinette durchaus wie eine kleinere Big Band und erreichten gelegentlich auch deren Lautstärke. Trotz aller Satzarbeit und Riffs blieb den Solisten genügend Raum zur Improvisation, was auch in langen Chorussen genutzt wurde. H.P. Ockerts klare Linien wurden dabei kontrastiert durch Hansmartin Eberhardts voluminöses Saxophon. Manfred Schütt spielte abwechslungsreiche Soli auf Klarinette, Querflöte sowie Sopransaxophon mit teils vollem Körpereinsatz.

Die Rhythmusgruppe mit Harald Schwer am Piano, Andreas Fetzer an der Gitarre, Christian Brinkschmidt am Bass und Karl-Hermann Geiger am Schlagzeug sorgte für einen locker swingenden Untergrund, auf dem sich die Bläser entfalten konnten. Harald Schwer war in die Arrangements fest eingebunden und lieferte mit seinen perlenden Soli einen schönen Kontrapunkt zu den Bläsersätzen. Während die Kansas City Six, eine Untergruppe Count Basies Big Band, im legendären John-Hammond-Konzert 1938 in der New Yorker Carnegie Hall noch mit zwei Gitarristen auftrat, nämlich mit Freddie Green an der unaufdringlichen, aber enorm swingenden Rhythmusgitarre sowie Charlie Christian an der elektrisch verstärkten Melodiegitarre, schaffte Andreas Fetzer den Spagat, beide Spielweisen exzellent zu vereinen.

Das Repertoire von „Blue Sheep“ bewegte sich weitgehend im Bereich des Swing um die Protagonisten des Kansas-City-Stils. So durfte „Tickle Toes“ von Lester Young, dem Tenorsaxophonisten der Basie-Band ebenso wenig fehlen wie „Moten Swing“ von Bennie Moten, dessen Band nach seinem Tod 1935 von Count Basie weiter geführt wurde. Ein besonderes Schmankerl war Sidney Bechets „Moulin à Café“, bei dem Manfred Schütt seine Klarinette in allen Registern zum Jubeln brachte. Mit einschmeichelndem Ton zelebrierte er auch Klarinettenhits wie Sidney Bechets „Petite Fleur“ und Mr. Acker Bilks „Stranger on the Shore“.

Das Konzert endete mit einem wilden „Sing, Sing, Sing“, angelehnt an das Big Band Arrangement des Benny Goodman Orchesters, bei dem Karl-Hermann Geigers Schlagzeug, gespielt im Stil von Gene Krupa, eine fundamentale Rolle zufiel. Im Zugabenteil mit „I be serious ´bout dem Blues“ und „I can´t give you anything but love“ konnte schließlich auch Christian Brinkschmidt seine solistischen Fähigkeiten demonstrieren, bevor die Jazzfreunde in die kalte Januarnacht entlassen wurden.

Bilder vom Konzert
 
3. Sabine Petrich & Regina Büchner - Jazz auf gut deutsch - 26.02.2016
Serviert werden bekannte Jazzstandards gewürzt mit neuen deutschen Texten über Laster, Lust, Frust und Liebe. Die Themen reichen von den „Wilden Kartoffeln“ in einer Stuttgarter Musikkneipe bis hin zur erotischen Wirkung von „Crème Brûlée“.

Aber auch Gudruns Hormonprobleme kommen im abwechslungsreichen Programm musikalisch zur Sprache. Freche, frische und überraschend andere Texte bringen auch den anspruchsvollen Jazzliebhaber zum Schmunzeln. Dazu die klaren, samtigen und doch kräftigen Töne der Sängerin Sabine Petrich, gepaart mit beeindruckenden Soli der Saxophonistin Regina Büchner. Nach dem Dessert bleibt nachhaltige gute Laune und die Lust auf mehr.

Sabine Petrich wirkt seit ihrer Gesangsausbildung in verschiedenen Musikformationen mit, u.a. in der SWR4-Band, Jazz 4 Fun, Bow Tie Big Band, Doc’s Big Band, Summerfield Bluesband.

Die Saxophonistin Regina Büchner gehört zur ersten Generation von Musikern des Landes-Jugend-Jazz-Orchesters Baden Württemberg, spielt in unzähligen Formationen der Musikszene, z.B. Regina Büchner’s Jazz 4 Fun, Frederic Rabold Crew, Melva Houston Band.

Benedikt Moser studierte Klavier an der Musikhochschule in Stuttgart und spielt u.a. in "Wolfgang Schmid Special Kick".

Rainer Frank leitet die Abteilung Rock und Jazz der Musikschule Plochingen. Er organisiert und begleitet seit Jahren die Deutschland-Tourneen von Melva Houston.

Mit seiner dynamischen, hochgradig musikalischen und dabei technisch schlichtweg perfekten Spielweise hat sich der in Argentinien geborene Drummer Daniel Messina mit Tourneen und CD-Einspielungen in die Herzen zahlreicher Rhythmiker getrommelt.

Kartenreservierung und weitere Informationen zum Konzert
 
4. Uraufführung der "Remstalsynphonie" mit der Eberhard Budziat Big Band
Ein aufgebrachtes Wildschwein, das morgendliche Verkehrschaos, oder der erhebende Blick vom Korber Kopf – das und mehr hat der Korber Jazzmusiker Eberhard Budziat in einer Remstalsinfonie verewigt. Am 20. März ist sie erstmals in voller Länge im Rahmen der 19. Jazztage Weinstadt zu hören.

In der Besetzung der Eberhard Budziat Big Band tauchen neben Eberhard Budziat auch so klangvolle Namen wie Dizzy Krisch oder Marcel Gutske auf, alles Musiker, die auch in unserem Jazzclub schon zu Gast waren, teilweise mehrfach.

Die Stuttgarter Zeitung berichtet in zwei Artikeln von diesem Projekt:

19. Jazztage Weinstadt vom 10.-20.03.2016
 
5. Honey Pie hört auf
Nach dreißig Jahren hört das Stuttgarter Gesangstrio Honey Pie auf. Anette Heiter, Dorothee Götz und Susanne Schempp waren im September 2011 mit ihrem Programm "Back in Town" im Köngener Jazzclub. Zu den Gründen erklärt Anette Heiter gegenüber der Stuttgarter Zeitung: "Wir dachten, es ist besser, aufzuhören, solange man noch Spaß hat und solange noch irgendjemand sagt: Schade. Und nicht: na endlich."

Ihr Abschiedsprogramm "Bye Bye Honey Pie - das Beste zum Schluß" hatte am Freitag, 8.1.2016 im Stuttgarter Renitenztheater Premiere. Auf der Homepage finden Sie alle weiteren Termine ihrer Abschiedstournee.

Programm, Bericht und Bilder vom Konzert im Jazzclub "Schloss Köngen"
 
6. Mitgliederversammlung
Der Jazz-Club "Schloss Köngen" e.V. lädt alle Mitglieder zur satzungsgemäßen Mitgliederversammlung (Hauptversammlung) ein. Anträge sind schriftlich bis 8 Tage vor der Mitgliederversammlung an den 1. Vorsitzenden zu richten.

Termin: Gründonnerstag, 24. März 2016, 19:30 Uhr
Ort: Schlosskapelle im Schloss Köngen

Tagesordnung
  1. Begrüßung und Bericht des 1. Vorsitzenden, Ein-/Austritte, Totenehrung
  2. Bericht Finanzen - Haushaltsplan
  3. Programmgestaltung
  4. Entlastungen
  5. Wahlen
  6. Anträge
  7. Verschiedenes
Im Anschluss daran sind Sie vom Jazz-Club zu einem Vesper mit Getränk eingeladen.

Wir freuen uns darauf, viele Mitglieder bei der Mitgliederversammlung begrüßen zu dürfen. 

 
7. Die Konzerte bis Juni 2016
  • 18.03.2016 | AirCrush
  • 22.04.2016 | Woodhouse mit Sängerin Gaby Goldberg
  • 20.05.2016 | Achim Bohlender Swingtett - A Tribute to Benny Goodman
  • 24.06.2016 | Martin Schnabels Hot Club Quartett

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