Woodhouse mit Gaby Goldberg - 22. April 2016
Jazz im Schloss - Swing in... | Newsletter Jazz-Club "Schloss Köngen" e. V.
Konzert-Ankündigungen und -Nachbetrachtungen, Informationen aus dem Verein und andere Jazz-Themen.
Internet: www.jazz-club-schlosskoengen.de
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Datum: 18.04.2016
Jahrgang: 3
Ausgabe: 14
Abonnenten: 138
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Liebe Jazzfreunde!

Unser Newsletter bietet allen Mitgliedern und Freunden des Jazzclubs wie auch allen anderen Jazz-Interessierten monatlich aktuelle Informationen zu unserem Konzertprogramm. Sie erhalten eine Vorschau auf das nächste Konzert und erfahren ob es noch Karten für diese Veranstaltung gibt. Sie können sich also auch noch kurzfristig entscheiden das Konzert zu besuchen.

Wurde über ein Konzert in der Presse berichtet, erfahren Sie es natürlich auch hier. Und wenn es etwas aus dem Vereinsleben zu berichten gibt, werden wir Sie auch darüber im Newsletter informieren.

Wir hoffen natürlich, dass Ihnen auch diese Ausgabe wieder gefällt und Sie Freude beim Lesen unseres Newsletters haben! Ihre Meinung dazu dürfen Sie uns gerne per E-Mail mitteilen.

Über eine Weiterempfehlung freuen wir uns ganz besonders: leiten Sie diesen Newsletter über Ihr E-Mail-Programm einfach gleich an Ihre Freunde und Bekannten weiter. Den Link zur Newsletter-Anmeldung finden Sie im Impressum am Ende des Newsletters. Danke.

Mit jazzigen Grüßen
Ihr Team vom Jazz-Club "Schloss Köngen". e. V.

Unsere Themen heute:
    1.   Editorial
    2.   Bericht vom Konzert am 18.3.2016 - AirCrush
    3.   Nächstes Konzert: Woodhouse mit Gaby Goldberg - 22. April 2016
    4.   Konzerte bis Juni 2016
    5.   Kurzbericht zur Mitgliederversammlung am 24.03.2016

1. Editorial
Die Website des Jazzclubs ist schon lange in die Jahre gekommen und dringend renovierungsbedürftig. Schon mehrfach angekündigt, ist das Projekt nun in Angriff genommen worden. Einen ersten Vorgeschmack erhielten die Mitglieder bei der Mitgliederversammlung. Nach derzeitigem Stand wird die neue Website voraussichtlich mit Veröffentlichung des neuen Programms für das zweite Halbjahr 2016 online gehen. Neben einem zeitgemäßen Design werden auch neue Funktionen zur Verfügung stehen. Wichtigste Verbesserung ist, dass die Nutzung der Website auch auf mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets möglich wird. Sie dürfen gespannt bleiben.

Viel Spaß beim Lesen dieser Newsletter-Ausgabe wünscht Ihnen
Ihr Johannes C. Laxander.
 
2. Bericht vom Konzert am 18.3.2016 - AirCrush
Vierzylinder mit Turbo­Trio und Kühlerfrau
Im Köngener Jazzclub gastierten die Powerjazzer von Aircrush
21.03.2016 | REINER WENDANG | Nürtinger / Wendlinger Zeitung

Das Herz der Band seien die vier Posaunisten, sagte zur Begrüßung der Chauffeur dieses Boliden, und der Vergleich mit einem Automotor sei gestattet: Diejenigen, für die ein Auto auch ein Klangerlebnis ist, werden sich über die vergleichsweise bescheidene Zylinderzahl wundern. Wenn diese jedoch über so viel Hubraum verfügen und ihre Kolben derart schnell und aufeinander abgestimmt bewegen wie diese Vier, dann bleiben keine Wünsche offen, höchstens der, dass die Fahrt nicht zu schnell zu Ende geht.

Eine wahre Turbo-Rhythmusgruppe sorgt dafür, dass die Kraft der vier Herzen – und hier ignorieren wir die Kfz-Logik – in jeder Situation swingend auf die Straße gebracht wird, bei jedem Tempo, in jeder Kurve, vom ersten Takt bis zur satten Schlussfermate. Das Doppelgetriebe bilden Sebastian Wolfgruber am Schlagzeug und Sebastian Gieck am Kontrabass, die traumwandlerisch zusammen agieren. Beide spielen stets angepasst, nie zu laut und immer gruppendienlich, und das obwohl sie trotz junger Jahre schon einen individuellen Stil pflegen. So erklingt als Einleitung zum Titelsong der aktuellen CD „After the blue“ ein ungewöhnlich distinguiertes Schlagzeugsolo, in dem der Rhythmusfaden reizvoll umspielt wird vom Trommler, der im nächsten Stück ganz konventionellen „Fours“ die Ehre gibt oder die Jazzbesen bedient, als wäre die Kehrwoche nur für ihn erfunden worden.

Der Bassist scheint mit seiner Greifhand über das Griffbrett zu fliegen, kann so blitzschnell zwischen Begleitlinien und Melodiespiel wechseln und ist immer präsent, ohne seine Mitspieler zuzudecken. Das Rhythmustrio vervollständigt Tizian Jost, der souverän Klassik und Moderne in seiner Klaviertastatur vereinigt, tolle Soli perlen lässt wie (nicht erst, aber besonders) im Zugabenstück von Cole Porter und die harmonische Navigation sicherstellt.

Nach diesen drei Namen sei ein genauerer Blick unter die Motorhaube gestattet: Die einzige Bassposaune wird gespielt von Uwe Füssel, der mit diesem Schwergewicht wundervolle Melodien zelebriert wie in Slide Hamptons Arrangement des Thelonius‐Monk‐Klassikers „Round Midnight“ und sonst den Bläsersatz erdet. Wolfram Arndt pflegt einen mühelosen, kräftigen Posaunenton, der wie in Kai Windings „The party is over“ bis ins Samtige gehen kann. Solist vieler Stücke ist der noch junge Roman Sladek, immer aussagekräftig wie in Ellingtons „In a sentimental mood“, oft lyrisch wie in Slide Hamptons „Lament“.

Mit Letzterem die Band gegründet, die er jetzt leitet, hat Johannes Herrlich, seines Zeichens Posaunist, Arrangeur und Komponist. So erklingen aus seiner Feder eine Bachchoral-Bearbeitung mit Hard-Bop-Ausflügen und Solo des Meisters, oder die Soul-Spiritual Komposition „Mr. Soulbone“ für einen lieben Kollegen. Diese selten gehörte Brass-Section gewährt ungewöhnliche Klänge bis hin zum spätromantischen Genuss einer Fast-Wagner-Fanfare. Wenn sie dann noch eine Schalldämpferanlage benutzen, wie in „Throw it away“ die selten zu sehenden Bucket-Dämpfer (mit Filz gefüllte „Eimer“), ist nicht nur ein Technischer Überwachungs-Verein begeistert.

Mit kühler Stimme gegen das Heißlaufen

Letztgenanntes Stück ist das erste, in dem die Herrenriege – last but not least – ihre wunderbare Sängerin Antonia Dering mit kühler Stimme dem Heißlaufen entgegenwirken lässt. Abwechselnd an Größen wie Sarah Vaughn oder Billie Holiday erinnernd, spielt sie ohne große Gesten auf der Gefühlsskala, singt „Scat“‐Soli oder übernimmt die Oberstimme des Bläsersatzes.

Im überwiegend englischsprachigen Repertoire stechen heraus der virtuos portugiesisch gesungene, spritzige Baden-Powell-Bossa und der Ralph-Benatzky-Tango aus dem Weißen Rössel am Wolfgangsee „Es muss was Wunderbares sein“.

Von dir geliebt zu werden, wie es weiter heißt, oder einfach immer so weiterzufahren mit diesem elegant kräftigen Jazzgefährt – von zwei Pausen unterbrochen und bestens versorgt vom Jazzclub-Team. In der angenehmen Atmosphäre des Köngener Schlosses stimmten letztlich alle „in den Rückspiegel blickend“ dem ersten Titel des Abends zu, Cole Porters „It’s alright with me“.

Foto: Reiner Wendang

Bilder vom Konzert
 
3. Nächstes Konzert: Woodhouse mit Gaby Goldberg - 22. April 2016
Das Repertoire des Ensembles ist umfangreich und flexibel - Traditional, Modern Swing, Mainstream, Blues, Samba, Bossa-Nova, Pop/Jazzrock. Mit einem Wort: Jazz vom Feinsten für ein breites Publikum.

WOODHOUSE gilt seit über 60 Jahren als eine der erfolgreichsten Westdeutschen Jazzformationen. Mit ihrer Experimentierfreude zwischen unterschiedlichen Genres des Jazz, überrascht die Band immer wieder das Publikum.

Mit WOODHOUSE standen schon viele internationale Gastsolisten auf der Bühne: Till Brönner, D; Romy Camerun, D; Ellen Bliek, NL; Lydia van Dam, NL; Rolf Ericson, S; Bill Ramsey, USA; Paul Kuhn, D; Marie Daniels, D; Eugen Cicero, CH; Helge Schneider, D; Matthias Schriefl, D und viele mehr.

WOODHOUSE – ein guter Name für eine der bekanntesten und ältesten Jazzformationen aus NRW. Ihr Kennzeichen ist der Stilpluralismus. Denn wer rastet, der rostet, auch im Jazz. Entsprechend umfangreich und flexibel ist das Repertoire des Ensembles: Traditional, Modern Swing, Mainstream, Blues, Samba, Bossa-Nova, Pop/Jazzrock. Mit einem Wort: Jazz vom Feinsten für ein breites Publikum.

Als besonderen musikalischen Leckerbissen bringt WOODHOUSE zum Konzert nach Köngen Gaby Goldberg mit, die Lieblingssängerin von Paul Kuhn und Mitglied der „Ute Mann Singers“. Sie blickt auf eine langjährige und erfolgreiche Karriere als Sängerin zurück. Zum 75. Geburtstag von Quincy Jones sang Gaby beim Montreux-Festival neben Patti Austin, Al Jarreau, Chaka Khan, Nana Mouskouri und anderen Weltstars. Mit dem Schweizer Orchester „Pepe Lienhard“ ist Gaby Goldberg regelmäßig auf Europa-Tournee.

Woodhouse Homepage: www.woodhousejazz.de

Kartenreservierung und weitere Informationen zum Konzert
 
4. Konzerte bis Juni 2016
  • 20.05.2016 | Achim Bohlender Swingtett - A Tribute to Benny Goodman
  • 24.06.2016 | Martin Schnabels Hot Club Quartett
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    5. Kurzbericht zur Mitgliederversammlung am 24.03.2016
    An der 14. Mitgliederversammlung haben am Donnerstag, 24. März 2016 von aktuell 208 Mitgliedern 34 Mitglieder teilgenommen. Die Versammlung war somit beschlussfähig. Anträge wurden keine gestellt. Vorstand und Ausschuss wurden einstimmig entlastet.

    Rolf Martin gab einen kurzen Überblick über die Bands, die im Jahr 2016 spielen. Das Programm für die zweite Jahreshälfte ist bereits in trockenen Tüchern. Es ist das Bestreben der Programmgestalter Rolf Martin und Gerhard Götz einen abwechslungsreichen Querschnitt über die verschiedenen Strömungen im Jazz zu erreichen.

    Für den Vereinsausschuss haben sich die bisherigen Mitglieder Marga Greiss (in Abwesenheit), Sabine Dörr und Rolf Martin erneut zur Wahl gestellt. Andere Mitglieder haben für dieses Amt nicht kandidiert. Alle drei wurden en bloc für ein weiteres Jahr einstimmig gewählt und haben die Wahl angenommen.

    Johannes Laxander hat berichtet, dass die Kartenreservierung per E-Mail und der Newsletter gut angenommen sind. Die Kartenreservierung wird überwiegend von Nicht-Mitgliedern und Personen außerhalb Köngens genutzt.  Im Anschluss an den offiziellen Teil gab es dann noch einen kleinen Vorgeschmack auf die neue Website des Jazzclubs. 

    Bei einem Vesper fand die Mitgliederversammlung dann ihren gemütlichen Ausklang.

     


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