Köngener Schloss-Swingtett - 23. Juni 2017
Jazz im Schloss - Swing in... | Newsletter Jazz-Club "Schloss Köngen" e. V.
Konzert-Ankündigungen und -Nachbetrachtungen, Informationen aus dem Verein und andere Jazz-Themen. Internet: www.jazz-club-schlosskoengen.de
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Datum: 18.06.2017
Jahrgang: 4
Ausgabe: 24
Abonnenten: 204
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Liebe Jazzfreunde!
Unser Newsletter bietet allen Mitgliedern und Freunden des Jazzclubs wie auch allen anderen Jazz-Interessierten monatlich aktuelle Informationen zu unserem Konzertprogramm. Sie erhalten eine Vorschau auf das nächste Konzert und erfahren ob es noch Karten für diese Veranstaltung gibt. Sie können sich also auch noch kurzfristig entscheiden das Konzert zu besuchen.

Wurde über ein Konzert in der Presse berichtet, erfahren Sie es natürlich auch hier. Und wenn es etwas aus dem Vereinsleben zu berichten gibt, werden wir Sie auch darüber im Newsletter informieren.

Wir hoffen natürlich, dass Ihnen auch diese Ausgabe wieder gefällt und Sie Freude beim Lesen unseres Newsletters haben! Ihre Meinung dazu dürfen Sie uns gerne per E-Mail mitteilen.

Über eine Weiterempfehlung freuen wir uns ganz besonders: leiten Sie diesen Newsletter über Ihr E-Mail-Programm einfach gleich an Ihre Freunde und Bekannten weiter. Den Link zur Newsletter-Anmeldung finden Sie im Impressum am Ende des Newsletters. Danke.

Mit jazzigen Grüßen
Ihr Team vom Jazz-Club "Schloss Köngen". e. V.

Unsere Themen heute:
    1.   Editorial
    2.   Bericht vom Konzert am 19. Mai 2017 - Ellen & Bernd Marquart Quartett
    3.   Köngener Schloss-Swingtett - Freitag, 23. Juni 2017
    4.   Die Konzerte von Juli bis Dezember 2017
    5.   Neu auf der Website: Glossar
    6.   Film-Tipp: BORN TO BE BLUE

1. Editorial
Liebe Jazzfreunde!

Mit dem Köngener Schloss-Swingtett am Freitag, 23. Juni 2016 (hiefür gibt es noch Restkarten, die Sie sich gerne auch wieder per E-Mail reservieren lassen können) wird das erste Programmhalbjahr 2017 beendet, das uns wieder tolle Konzerte beschert hat. Und der Ausblick auf das zweite Halbjahr verspricht schon wieder ausgezeichnete Jazz-Musik.

In den vergangen Wochen wurde eifrig an der Website gearbeitet. Die Seiten der Jazz-Instrumente wurden teilweise mit Bild-, Video- und Tondokumenten ergänzt (BassGitarreKlarinetteKlavierSaxophonSchlagzeug). Neu hinzugekommen ist ein Glossar. Mehr dazu lesen Sie hier in dieser Newsletter-Ausgabe (Punkt 5).

Viel Spaß beim Lesen dieser Newsletter-Ausgabe
und gute Unterhaltung bei unseren Konzerten
wünscht Ihnen
Ihr Johannes C. Laxander.
 
2. Bericht vom Konzert am 19. Mai 2017 - Ellen & Bernd Marquart Quartett
Nach einer Pause von neun Jahren holten die Programmgestalter des Köngener Jazzclubs wieder einmal das deutsch-amerikanische Musikerehepaar Ellen und Bernd Marquart aus Wernau mit ihrem Quartett nach Köngen und setzten der Veranstaltungsreihe erneut ein besonderes Glanzlicht auf.

Ellen und Bernd Marquart sind ein perfekt aufeinander abgestimmtes Paar – er an Trompete und Flügelhorn, sie am Piano und Gesang. Vor allem auf dem Flügelhorn zeigte Bernd seine enorme Fingerfertigkeit und Wandlungsfähigkeit des Tons; so spielte er in langen Improvisationschorussen von den weichen, tiefen Lagen bis in enorme Höhen mit Dynamik und großer Musikalität. Als kongenialer Partner fügte er sich begleitend in Ellens Gesang ein, die mit ihrer facettenreichen Stimme sowohl in Balladen als auch in schmissigen Swingstücken begeisterte. Ellen Marquart demonstrierte mit virtuosem Klavierspiel, dass sie nicht umsonst in ihrem Heimatland USA mehrmals den ersten Platz im klassischen Pianospiel belegen konnte.

Die beiden Marquarts wurden von einer phantastischen Rhythmusgruppe unterstützt, die präzise wie ein Uhrwerk swingte. Hans Joachim Weiss sorgte für die tiefen Töne und Harmonien mit seinem federnd gespielten Kontrabass. Er sorgte für Spannung mit atemberaubenden Soli etwa in George Lewis‘ „Django“ oder mit gestrichenem Bass in „Come Rain or Come Shine“ von Harold Arlen. Joe Kukula am Schlagzeug sorgte für enormen Drive und setzte im richtigen Moment die perfekten Akzente in der jeweils passenden Lautstärke. Seine überragende Technik bewies er in mehreren fulminanten Soli, wie etwa in „Caravan“ oder „After you’ve gone“.

Das Repertoire des Quartetts schöpfte aus dem großen Schatz des Jazz der 1920er bis 1950er Jahre, gelegentlich als das Goldene Zeitalter des Jazz bezeichnet, ergänzt durch eigene Kompositionen des Ehepaars Marquart wie das Up-Tempo-Eröffnungsstück „Line Up“ und „Hello, Venus … Goodbye Mars“, einer flotten Salsa. Atemlose Stille und anschließend tosenden Applaus erntete das Duo Marquart für seine Interpretation von George Gershwins „It ain’t necessarily so“. Ebenso ohne Bass und Schlagzeug spielten sie die Eigenkomposition „Uncle Shreddie“, einen Boogie, bei dem sich zeigte, dass Ellen auch die Boogie-Bässe rollen lassen kann.

Das Marquart Quartett beendete sein abwechslungsreiches Konzert durch das „Golden Age of Jazz“ mit „That’s a plenty“ als Zugabe. In diesem mit enormem Tempo vorgetragenen Dixieland-Klassiker zogen die vier Musiker noch einmal alle Register und verabschiedeten sich damit von einem hoch zufriedenen Publikum.

Bilder vom Konzert
 
3. Köngener Schloss-Swingtett - Freitag, 23. Juni 2017
Saxophonist Gerhard Götz, Schlagzeuger Hans Madlinger und Gitarrist Hans Rotter waren Mitglieder der Götz-Hirschmann Swing-and-Jazz Group, die im Köngener Schloss jahrelang als „Hausband“ die Konzerte eröffnet hat. Mit Edgar Holl am Piano und Rolf Martin am Kontrabass stießen zwei erfahrene Musiker zur Gruppe und vervollständigten das Quintett.

Die Liebe der Band gilt den klassischen Swing-Standards; daneben spielt die Gruppe auch modernere Mainstream-Titel, Bossa Novas sowie Blues. Klangfarbe und Instrumentation entsprechen den kleinen Combos der klassischen Swing-Ära wie sie u.a. Benny Goodman und Artie Shaw gepflegt haben. Ein reichhaltiges Repertoire an bekannten Stücken namhafter Komponisten sorgt für gute Unterhaltung und garantiertes Füßewippen.

Kartenreservierung und weitere Informationen zum Konzert
 
4. Die Konzerte von Juli bis Dezember 2017

Aktuelles Programm: alle Konzerte bis Dezember 2017
 
5. Neu auf der Website: Glossar
Auf den Seiten unserer Homepage tauchen immer wieder Abkürzungen, Akronyme und Begriffe auf, die nicht jeder Besucherin / jedem Besucher auf Anhieb klar sind. Deshalb möchten wir mit unserem Glossar helfen, die Texte und ihren Kontext besser zu verstehen.

Die ersten Einträge sind Abkürzungen von Musikinstrumenten, wie sie -in kursivem Schreibstil- in den Programmtexten hinter dem Namen einer Musikerin / eines Musikers angegeben sind, z.B. sax für Saxophon oder voc für Gesang (engl.: vocals). Wenn Sie die PC-Maus über eine Abkürzung bewegen, wird die Bezeichnung des Instruments in einem kleinen Popup-Fenster angezeigt. Zusätzlich ist die Abkürzung mit dem entsprechenden Eintrag im Glossar verlinkt. Ein Mausklick zeigt Ihnen den Glossar-Eintrag an.

Allgemein sind Abkürzungen, Akronyme und Begriffe, für die es im Glossar eine Erklärung gibt, im Text mit einer gepunkteten Linie unterstrichen.

Probieren Sie es aus!

Das Glossar ist im Aufbau und wird kontinuierlich ergänzt. Wer meint, dass wir einen Term nicht richtig oder nicht ausreichend genug erklären, oder wer einen noch fehlenden Begriff hier erklärt haben möchte, darf sich gerne mit einem Verbesserungsvorschlag bei uns melden. Und wer beim Aufbau des Glossars gerne mithelfen möchte, ist herzlich dazu eingeladen und darf sich ebenfalls sehr gerne bei uns melden. Wir freuen uns darauf!

Glossar - Abkürzungen, Akronyme und Begriffe aus dem Jazz verständlich erklärt
 
6. Film-Tipp: BORN TO BE BLUE
Der Film erzählt von einem Wendepunkt im Leben des legendären Jazz-Trompeters Chet Baker (Ethan Hawke). Nach einem kometenhaften Aufstieg in den 1950er Jahren, gefeiert als der "James Dean of Jazz" und "King of Cool", war Baker schon zehn Jahre später am Ende. Zerrissen von seinen inneren Dämonen und den Exzessen des Musikerlebens, begegnet er einer Frau (Carmen Ejogo), mit der wieder alles möglich scheint. Angefeuert von seiner neuen Leidenschaft und ihrem bedingungslosen Glauben an ihn, kämpft sich Baker wieder zurück und erschafft so einige der unvergesslichsten Musikaufnahmen seiner Karriere. (Quelle: Verleih / www.arthaus-kino.de)

Kino: atelier am bollwerk, Stuttgart
 


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