Peter Bühr & his Flat Foot Stompers - 21. Juli 2017
Jazz im Schloss - Swing in... | Newsletter Jazz-Club "Schloss Köngen" e. V.
Konzert-Ankündigungen und -Nachbetrachtungen, Informationen aus dem Verein und andere Jazz-Themen. Internet: www.jazz-club-schlosskoengen.de
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Datum: 19.07.2017
Jahrgang: 4
Ausgabe: 25
Abonnenten: 204
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Liebe Jazzfreunde!
Unser Newsletter bietet allen Mitgliedern und Freunden des Jazzclubs wie auch allen anderen Jazz-Interessierten monatlich aktuelle Informationen zu unserem Konzertprogramm. Sie erhalten eine Vorschau auf das nächste Konzert und erfahren ob es noch Karten für diese Veranstaltung gibt. Sie können sich also auch noch kurzfristig entscheiden das Konzert zu besuchen.

Wurde über ein Konzert in der Presse berichtet, erfahren Sie es natürlich auch hier. Und wenn es etwas aus dem Vereinsleben zu berichten gibt, werden wir Sie auch darüber im Newsletter informieren.

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Mit jazzigen Grüßen
Ihr Team vom Jazz-Club "Schloss Köngen". e. V.

Unsere Themen heute:
    1.   Editorial
    2.   Bericht vom Konzert am 23. Juni 2017 - Köngener Schloss-Swingtett
    3.   Peter Bühr & his Flat Foot Stompers - Freitag, 21. Juli 2017
    4.   Die Konzerte bis Dezember 2017

1. Editorial
Bei den derzeit herrschenden Temperaturen fällt der Newsletter in diesen Sommertagen mal wieder etwas kürzer aus.

"Peter Bühr & his Flat Foot Stompers" eröffnen mit Ihrem Konzert "100 Jahre Jazz" übermorgen am Freitag das Konzertprogramm im zweiten Halbjahr 2017. Und wenn Sie zu diesem Konzert kommen, dürfen Sie sich auch auf Geschichten und Anekdoten zu diesem Thema freuen, die Peter Bühr in seiner Moderation zum Besten geben wird. Interessant auch sein Artikel "100 Jahre Jazzaufnahmen" aus unserem Programmheft.

Die Wetterprognose für Freitag verspricht kühlere Temperaturen aber auch Regen. Bestes Wetter also für einen Besuch im Jazz-Club Köngen. Sollten Sie noch keine Karten haben, können Sie diese noch kurzfristig über unsere Kartenreservierung per E-Mail vorbestellen. Wir freuen uns auf Sie!

Im August ist spielfrei - da hat auch der Jazzclub Sommerferien!

Viel Spaß beim Lesen dieser Newsletter-Ausgabe
und gute Unterhaltung bei unseren Konzerten
wünscht Ihnen
Ihr Johannes C. Laxander.
 
2. Bericht vom Konzert am 23. Juni 2017 - Köngener Schloss-Swingtett
Jazz und Gleichberechtigung
Rundum wunderbares Konzert des „Köngener Schloss-Swingtetts“ in der Schlosskapelle
26.06.2017 | PETER DIETRICH | Nürtinger / Wendlinger Zeitung

Wer etwas kann, muss wenig Aufhebens darum machen, er tut es ganz einfach. So agierten die fünf Könner des „Köngener Schloss-Swingtetts“ auf der kleinen Bühne der Köngener Schlosskapelle am Freitagabend mit gewaltigem Understatement.

Der Gitarrist Hans Rotter stand fast unbeweglich da, nur seine Finger bewegten sich, als ob das gar nichts Besonderes wäre. Dabei tanzten sie über die Saiten und entlockten ihnen die abenteuerlichsten Töne und Läufe.

Bandleader Gerhard Götz tauschte seine beiden Saxophone immer wieder gegen die Klarinette, er war nicht der einzige Musiker nach dem „Spielst du eines, kannst du alle“-Prinzip: Für „Honeysuckle Rose“ gab der Bassist Rolf Martin seinen Kontrabass an den Pianisten Edgar Holl ab und griff stattdessen zur Gitarre, das Stück gab es nur mit Saiteninstrumenten und Gesang zu hören. Martin und Holl sangen beide auch noch, und das gut.

Nur Hans Madlinger blieb stets seinem Schlagzeug treu. Was nicht heißt, dass er stets im Hintergrund blieb: Bei „Cute“ durfte er sich beim Solo einmal so richtig austoben. Die fünf Musiker harmonierten hervorragend – ein paar kurze Blicke, und es war klar, was als Nächstes kommt.

Das passte prima zum gleichberechtigten Jazz: Kein Starsolist steht ständig im Vordergrund und die anderen stets hintendran, jeder darf sich mal beim Solo seinen verdienten „Szenenapplaus“ abholen. Diesen gab es in der Schlosskapelle sehr häufig, von einem sehr aufmerksamen Publikum, das dem in der Oper an Konzentration in nichts nachstand.

Ob denn der Mann von der Presse zufällig einen Mitschnitt von „Alle meine Entchen“ habe? Die freundliche Nachfrage einer begeisterten Zuhörerin nach dem Konzert war sehr verständlich. Nein, er hatte nur Fotos und Notizen, aber das Kinderlied war trotzdem ein Höhepunkt des Konzerts. Mit ihm zeigte Edgar Holl, worauf es im Jazz ankommt: „Man braucht eine gute Basismelodie.“ Zuerst spielte er sie ganz puristisch, dann mit Schnörkeln im Stil von Mozart. Halt, da fehlt der Tiefgang, also in Moll auf Beethovens Art. Nun, das ist ein wenig düster, also besser wie der Walzerkönig Strauß. „Smetana hat es als Moldau verkauft“, sagte Holl und spielte auch diese entsprechend, und letztlich wurde es dann jazzig.

Mit seinen insgesamt 22, oft sehr bekannten Stücken deckte das Quintett innerhalb des Jazz eine große Bandbreite ab, von Ragtime und melancholischen Balladen bis zum wunderbar leichten „Summer Samba“. Dazu gab es erfrischend launige Anmerkungen von Rolf Martin. „Fly Me To The Moon“ sei das erste Stück, das auf dem Mond gespielt wurde, bei Apollo 11 war ein Kassettenrecorder dabei. „Ohne Atmosphäre hörte es dort allerdings keiner“, ergänzte Martin, der emeritierter Physikprofessor ist.

Es möge nicht beim „Bye Bye Blackbird“ bleiben, mögen diese regionalen Jazz-Größen noch öfters zusammen auf der Bühne stehen. Sie haben es zum Glück vor. Fehlt ihnen etwas? So eine jazzige Damenstimme als Gast, das könnte eine gute Ergänzung sein. Fehlte den Zuhörern etwas? Hätte es seine Zugabe noch etwas vehementer eingefordert, hätte es neben „Mister Sandman“ vielleicht auch noch „What A Wonderful World“ bekommen. Das stand als Reserve auf der angenehm langen Titelliste.


Bilder vom Konzert
 
3. Peter Bühr & his Flat Foot Stompers - Freitag, 21. Juli 2017
Das kontrapunktorientierte Spiel der Bläser, der synkopierte Two-Beat-Rhythmus und das doppelt so schnelle Tempo wie jenes der damaligen modernsten Musikform, des Ragtimes, das machte die "Original Dixieland Jass Band" außerordentlich beliebt.

Ihre Gastspiele zwischen Chicago und New York waren sensationelle Erfolge. "Victor Records" nahmen in ihrem New York Studio am 26. Februar 1917 den "Dixie Jass Band One Step" und den "Livery Stable Blues" auf und diese erste veröffentlichte Schallplattenaufnahme der Jazzmusik wurde ein Millionenerfolg. Mitte 1917 wurde die Schreibweise "Jass" auf "Jazz" geändert - und damit stand die Band Pate für die weitere Entwicklung dieser populär gewordenen der Musik des 20. Jahrhunderts.

Gerne möchten wir alle Jazzfans, Musikgeschichte-Interessierte und natürlich alle Musikliebhaber auf eine musikalische Reise durch die ersten zwanzig bis dreißig Jahre der Geschichte des Jazz mitnehmen mit Musik der Original Dixieland Jazz Band, der Musik von Muggsy Spanier, Louis Armstrong, Fats Waller, Duke Ellington, Bob Crosby and his Bob Cats, Tommy Dorsey, Artie Shaw, Benny Goodman und – um die Brücke zum Jahr 2017 zu schlagen – Andy Lawrence.


Kartenreservierung und weitere Informationen zum Konzert
 
4. Die Konzerte bis Dezember 2017

Aktuelles Programm: alle Konzerte bis Dezember 2017
 


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