 Konzert
am 26. Februar 2010
Nach 2004 zum zweiten Mal im Schloss
Zigeli Winter Quintett
Programm
drucken
| Das denken Besucher über das Konzert | Konzert
bewerten und Kommentar schreiben
Den Musikern des Zigeli Winter Quintetts war es immer wichtig, die Tradition der handgemachten Sintimusik zu bewahren ohne sich jedoch modernen Einflüssen zu verschließen. Und genau das hört und fühlt man. Ein Konzert der fünf, stets in dezente Anzüge gewandeten Musikern, ist immer wieder ein Erlebnis für Zuhörer aller Generationen und selbst das kleinste Wohnzimmer verwandelt sich sogleich in einen tosenden Konzertsaal.
Dass die fünf Musiker des Zigeli Winter Quintetts allesamt Autodidakten sind, wurde bereits häufig erwähnt. Für welche Qualität diese unakademische Musik dennoch steht, zeigt sich nicht zuletzt am Nachwuchs: Gismo Graf, 16 Jahre jung und neuestes Bandmitglied, verblüfft selbst seine virtuosen Bandkollegen. Der Sohn von Joschi Graf, dem Rhythmusgitarristen mit der schönen sonoren Stimme, übernimmt neben Mano Guttenberger die zweite Sologitarre und begeisterte bereits in den vergangenen Jahren das Publikum während diverser Gastauftritte. Somit tritt die Sinti-Jazzband um den aus einer Sintifamilie stammenden Zigeli Winter, nach einigen Jahren in Quartettbesetzung, nun wieder als Quintett auf.
Den Musikern des Zigeli Winter Quintetts war es immer wichtig, die Tradition der handgemachten Sintimusik zu bewahren ohne sich jedoch modernen Einflüssen zu verschließen. Und genau das hört und fühlt man. Ein Konzert der fünf, stets in dezente Anzüge gewandeten Musikern, ist immer wieder ein Erlebnis für Zuhörer aller Generationen und selbst das kleinste Wohnzimmer verwandelt sich sogleich in einen tosenden Konzertsaal.
Nun aber legen Sie diese Zeilen schnellstmöglich beiseite - Buchstaben haben die unangenehmen Eigenschaften, stets dröger zu klingen als die Musik, denen sie gerecht zu werden versuchen. Man muss das Zigeli Winter Quintett einfach live erlebt haben. Man muss sie vor sich sehen, die stoischen Mienen der Herren, die auch dann noch unbewegt bleiben, wenn die Finger nur so über die Griffbretter sausen. Man muss ihn fühlen, den warmen, unmittelbaren Klang, der spontan anmutet, und doch bis ins Detail arrangiert ist - immer im Spannungsfeld zwischen Improvisation und Komposition.
|