Woohouse feat. Gaby Goldberg - 13. Juli 2018
Jazz im Schloss - Swing in... | Newsletter Jazz-Club "Schloss Köngen" e. V.
Konzert-Ankündigungen und -Nachbetrachtungen, Informationen aus dem Verein und andere Jazz-Themen. Internet: www.jazz-club-schlosskoengen.de
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Datum: 08.07.2018
Jahrgang: 5
Ausgabe: 36
Abonnenten: 256
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Liebe Jazzfreunde!
Unser Newsletter bietet allen Mitgliedern und Freunden des Jazzclubs wie auch allen anderen Jazz-Interessierten monatlich aktuelle Informationen zu unserem Konzertprogramm. Sie erhalten eine Vorschau auf das nächste Konzert und erfahren ob es noch Karten für diese Veranstaltung gibt. Sie können sich also auch noch kurzfristig entscheiden das Konzert zu besuchen.

Wurde über ein Konzert in der Presse berichtet, erfahren Sie es natürlich auch hier. Und wenn es etwas aus dem Vereinsleben zu berichten gibt, werden wir Sie auch darüber im Newsletter informieren.

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Mit jazzigen Grüßen
Ihr Team vom Jazz-Club "Schloss Köngen". e. V.

Unsere Themen heute:
    1.   Editorial
    2.   Woohouse feat. Gaby Goldberg - Freitag, 13. Juli 2018
    3.   Bericht vom letzten Konzert - Frank Muschalle Trio feat. Stephan Holstein
    4.   Save the Date: Außerordentliche Mitgliederversammlung am 12.9.2018
    5.   Unsere Konzerte bis Dezember 2018

1. Editorial
Woodhouse und Gaby Goldberg eröffnen am Freitag, 13. Juli, das zweite Konzert-Halbjahr 2018, bevor es im August auch für den Jazzclub in die Sommerpause geht. Grund genug, davor noch einmal ein tolles Konzert zu erleben. Als kleiner Appetitanreger -neudeutsch: appeitzer- hier der Bericht vom letzten Auftritt 2016: Jazz in abwechslungsreicher Mischung - Woodhouse brachte mit Sängerin Gaby Goldberg ein Juwel ins Köngener Schloss. Auf der Programmseite (siehe Link unten) gibt es zusätzlich noch Demo-Tracks zum Anhören und ein Video! Karten können per E-Mail reserviert und an der Abendkasse abgeholt werden.

Wer auch im August nicht ohne Jazz sein kann oder will, der findet vielleicht beim "Open-Air-Jazz beim Dulkhäusle" eine interessante Band. Mein Tipp: 23.08. Ignaz Netzer Band – Blues & Beyond.

Übrigens: Wer noch nicht Mitglied ist kann seine Freude zur Jazzmusik und seine Verbundenheit mit dem Jazzclub mit einer Mitgliedschaft bekräftigen. Mehr dazu finden Sie auf unserer Website unter dem folgenden Link.

Viel Spaß beim Lesen dieser Newsletter-Ausgabe
und gute Unterhaltung bei unseren Konzerten
wünscht Ihnen
Ihr Johannes C. Laxander.

Ich will Mitglied werden...
 
2. Woohouse feat. Gaby Goldberg - Freitag, 13. Juli 2018
1953 gründeten Gymnasialschüler aus Mülheim an der Ruhr eine Oldtime Jazzband, unter der Leitung des Trompeters Helmut Schlitt. Hochmotivierte, junge Musikanten erreichten in sehr kurzer Zeit ein musikalisches Niveau, welches die Band über die Stadtgrenzen hinaus bekannt machte. Die Proben fanden in einer Holzhütte im Uhlenhorstwald statt, daher der Name WOODHOUSE.

In den 1970er und 80er Jahren folgen etliche TV-und Rundfunkauftritte. Damit einher geben sich Internationale Gastsolisten wie Gitte Haenning, Bill Ramsey, Paul Kuhn, Till Brönner, Rolf Ericson, Eugen Cicero, Klaus Osterloh, Helge Schneider u.v.a. bei WOODHOUSE ein Stelldichein. Insgesamt existieren über 20 Schallplatten, CD und DVD Produktionen und ein Buch mit dem Titel „Mülheim Blues“.

2018 gibt WOODHOUSE anlässlich des 65 jährigen Bestehens viele Konzerte mit Gastsolisten. Als Highlight des Jahres folgt die Band einer Einladung zum Internationalen Jazz und World Music Festival in Nanjing, CHINA vom 10. bis 22.10.2018.

Als besonderen musikalischen Leckerbissen bringt WOODHOUSE zum Konzert nach Köngen Gaby Goldberg mit, die Lieblingssängerin von Paul Kuhn und Mitglied der „Ute Mann Singers“. Sie blickt auf eine langjährige und erfolgreiche Karriere als Sängerin zurück. Zum 75. Geburtstag von Quincy Jones sang Gaby beim Montreux-Festival neben Patti Austin, Al Jarreau, Chaka Khan, Nana Mouskouri und anderen Weltstars. Mit dem Schweizer Orchester „Pepe Lienhard“ ist Gaby Goldberg regelmäßig auf Europa-Tournee.

Es gibt noch Karten.


Kartenreservierung, Hörbeispiele, Video und weitere Informationen zum Konzert
 
3. Bericht vom letzten Konzert - Frank Muschalle Trio feat. Stephan Holstein
Tosender Beifall für Boogie-Konzert
Frank Muschalle Trio und Saxophonist Stephan Holstein begeisterten mit Boogie und Blues

26.06.2018 | Sylvia Gierlichs | Nürtinger / Wendlinger Zeitung

Es ist schon ein Weilchen her, dass der Ausnahme-Pianist Frank Muschalle mit Drummer Dirk Engelmeyer und Bassist Matthias Klüter im Jazzclub im Köngener Schloss ein Konzert gab. Boogie-Woogie und Blues bot das Trio am Freitag, das als Special Guest den Klarinettist und Saxophonist Stephan Holstein mitgebracht hatte.

Es war warm am Freitagabend im Köngener Schloss. Und als gegen 20 Uhr der Pianist Frank Muschalle die Bühne betrat und sein erstes Solostück Suitcase Blues von Hersal Thomas ablieferte, wurde vielen Zuhörern gleich noch ein paar Grad wärmer. Ein etwas spät serviertes Abendessen war dafür verantwortlich, dass Muschalle die ersten beiden Songs als Solowerke präsentierte. „Wie gut, dass der Pianist schon da ist. Und nicht der Schlagzeuger“, lautete sein launiger Kommentar.

Und in der Tat ist Boogie-Woogie eigentlich Musik für Klaviersolisten. Denn, so erzählte es Muschalle, Boogie war Musik für die armen Leute. Und was war die billigste Variante? Einen Musiker zu engagieren, der Tanzmusik alleine spielen kann. Dass Boogie-Woogie dem gleichen Schema folgt, wie der Blues, wurde bei einem der nächsten Songs, dem Mellow Blues von Sonny Thomson klar. Zu dem dann auch die Rhythmusgruppe mit Schlagzeuger Dirk Engelmeyer und Bassist Matthias Klüter sowie Saxophonist Stephan Holstein auf die Bühne kamen.

Der Augsburger Holstein ist für viele Bands im In- und Ausland tätig und fühlt sich nicht nur im Jazz, sondern auch im Klassikfach oder der Kirchenmusik zu Hause. Bei Mellow Blues zeigte er erstmals sein Können mit einem fantastischen Saxophonsolo. Sein Talent als Sänger konnte Dirk Engelmeyer dann bei Blues before Sunrise zeigen. Und mit Leave my girl alone und Cindy Lou folgten wenig später weitere Gesangseinlagen des Drummers.

Die Köngener liebten es am Freitag übrigens rasant. Die Bluesstücke, die Frank Muschalle für die Köngener auf die Setlist gesetzt hatte, wurden vom Publikum zwar brav mit Applaus honoriert, hören wollten die Jazzkenner allerdings lieber den Boogie-Woogie mit seinen rollenden Bässen und melodischen Off-Beat-Figuren. Da wippten die Zehenspitzen und schnippten die Finger. Wäre der Platz im Köngener Schloss nicht etwas begrenzt, es hätten sich sicher noch ein paar Tänzer gefunden.

Meades Boogie, eine Hommage an den Boogiepianist Meade „Lux“ Lewis, Two Funky People, Blues for the Night Owls – die vier Musiker brannten am Freitag ein Feuerwerk von Klassikern ab, zu denen auch Pete Johnsons Just for you mit seinen verspielten Tonfolgen und The Sheik of Araby gehörten – ein Hit, den Ted Snyder Anfang der 1920er-Jahre komponiert hatte. So wurde der Abend zu einem musikalischen Vergnügen.

Die vier Musiker sind ein eingespieltes Team, das sich ohne viele Worte versteht. Dabei war Improvisation das Programm. Frank Muschalle vor allem trieb sein Publikum zu immer neuen Beifallsbekundungen, wenn er in atemberaubender Geschwindigkeit seine Finger über die Tasten gleiten ließ.

Dennoch blieb genügend Raum für seine drei kongenialen Begleiter, wie das letzte Stück, Swanee River, in der Boogie-Version von Albert Ammond, zeigte. Hingerissen war das Publikum hier vor allem von Dirk Engelmeyers Schlagzeugsolo, das sich über mehrere Minuten hinzog. Ob die Zuhörer die Anspielung Stephan Holsteins auf das Schlagzeugsolo des Altmeisters Gene Krupa verstanden, als er mitten in Engelmeyers Solo mit der Klarinette den Jazzstandard Sing, Sing, Sing intonierte? Dirk Engelmeyer wird es als Kompliment aufgefasst haben. Auch Matthias Klüter zeigte sehr überzeugend, dass ein Kontrabass nicht nur Begleitinstrument sein muss. Eine Zugabe durfte natürlich nicht fehlen – mit Sonny Thomsons „Pastry“ erhielt das Publikum ein Betthupferl mit auf den Heimweg.

Das Boogie-Konzert mit Frank Muschalle war der vorletzte beeindruckender Akkord des Jazz-Clubs vor der Sommerpause. Denn, ja, dem Vernehmen nach wird im Dezember nicht Schluss sein mit den Jazzkonzerten. Ein neuer Vorstand muss anlässlich der Mitgliederversammlung im September zwar noch im Amt bestätigt werden, doch das drohende Aus könnte damit abgewendet werden. Auch, weil sich für die zeitraubenden Arbeiten vor und nach den Konzerten ein neues, zupackendes Team gefunden hat. Gut so. Es wäre schade gewesen, einen weiteren Jazzclub in der Region zu verlieren. Das Konzert des Frank-Muschalle-Trios hat es bewiesen.

Bilder vom Konzert
 
4. Save the Date: Außerordentliche Mitgliederversammlung am 12.9.2018
Alle Jazzclub-Mitglieder möchten wir schon heute darum bitten, sich den Termin unserer außerordentlichen Mitgliederversammlung am

Mittwoch, 12. September 2018

vorzumerken und im Kalender einzutragen.

Bei dieser Mitgliederversammlung geht es nun nicht mehr um die Auflösung des Vereins. Es stellt sich "die neue Mannschaft" vor, die den Jazzclub ab dem 1.1.2019 weiterführen will und bittet die Mitglieder um ihr Votum.
 
5. Unsere Konzerte bis Dezember 2018
Kartenverkauf über die Verkaufsstellen in Köngen und Wendlingen. Karten vorbestellen (reservieren) können Sie über den Button beim jeweiligen Konzert oder per E-Mail an karten@jazzclub-koengen.de.

Aktuelles Programm: alle Konzerte bis Dezember 2018
 


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