The Jakob Manz Project - Konzert am 26.4.2019 ist AUSVERKAUFT
Jazz im Schloss - Swing in... | Newsletter Jazz-Club "Schloss Köngen" e. V.
Konzert-Ankündigungen und -Nachbetrachtungen, Informationen aus dem Verein und andere Jazz-Themen. Internet: www.jazz-club-schlosskoengen.de
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Datum: 16.04.2019
Jahrgang: 6
Ausgabe: 45
Abonnenten: 338
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Liebe Jazzfreunde!
Unser Newsletter bietet allen Mitgliedern und Freunden des Jazzclubs wie auch allen anderen Jazz-Interessierten monatlich aktuelle Informationen zu unserem Konzertprogramm. Sie erhalten eine Vorschau auf das nächste Konzert und erfahren ob es noch Karten für diese Veranstaltung gibt. Sie können sich also auch noch kurzfristig entscheiden das Konzert zu besuchen.

Wurde über ein Konzert in der Presse berichtet, erfahren Sie es natürlich auch hier. Und wenn es etwas aus dem Vereinsleben zu berichten gibt, werden wir Sie auch darüber im Newsletter informieren.

Wir hoffen natürlich, dass Ihnen auch diese Ausgabe wieder gefällt und Sie Freude beim Lesen unseres Newsletters haben! Ihre Meinung dazu dürfen Sie uns gerne per E-Mail mitteilen.

Über eine Weiterempfehlung freuen wir uns ganz besonders: leiten Sie diesen Newsletter über Ihr E-Mail-Programm einfach gleich an Ihre Freunde und Bekannten weiter. Den Link zur Newsletter-Anmeldung finden Sie im Impressum am Ende des Newsletters. Danke.

Mit jazzigen Grüßen
Ihr Team vom Jazz-Club "Schloss Köngen" e. V.

Unsere Themen heute:
    1.   Editorial
    2.   The Jakob Manz Project - AUSVERKAUFT
    3.    Bericht vom letzten Konzert: South West Oldtime All Stars
    4.   Vorschau: The Syncopators (24.05.2019)
    5.   Rückblick auf die Mitgliederversammlung am 10.04.2019
    6.   Olivia Trummer erhält den Jazz-Preis Baden-Württemberg 2019
    7.   Cotton Club - eine Hamburger Jazz-Institution wird 60!

1. Editorial
Ostern ist vorbei und das nächste Jazzkonzert steht vor der Tür: Mit der Gruppe "The Jakob Manz Project" kommt die bisher jüngste Jazzband in den Jazzclub nach Köngen. Und es freut mich persönlich sehr, dass auch dieses Konzert schon im Vorfeld ausverkauft ist. Im letzten Jahr habe ich die Band im Dulkhäusle in Esslingen das erste Mal gehört und gesehen, ein zweites Mal im Bix in Stuttgart. Albrecht Nissler, Rolf Martin und ich waren uns schnell einig, dass wir diese Band auch unserem Publikum präsentieren möchten. Ja, es geht moderner zu. Aber es ist ein Erlebnis diese jungen Musiker live zu hören und zu sehen, allen voran Jakob Manz. Ich bin mir sicher, dass es ein tolles Konzert sein wird. In dieser Woche wird durch unsere Vermittlung auch ein Bericht über Jakob Manz in der Eßlinger Zeitung erscheinen, voraussichtlich am Donnerstag.

Neben einer kurzen Rückschau auf unsere Mitgliederversammlung sind in diesem Newsletter auch Beiträge zu zwei Ereignissen aus der baden-württembergischen und deutschen Jazzszene: Die Stuttgarterin Pianistin und Sängerin Olivia Trummer erhält den Jazzpreis Baden-Württemberg 2019 und Hamburgs ältester Jazzclub, der Cotton Club, feiert 60 jähriges Jubiläum.

Viel Spaß beim Lesen dieser Newsletter-Ausgabe
und gute Unterhaltung bei unseren Konzerten
wünscht Ihnen
Ihr Johannes C. Laxander
 
2. The Jakob Manz Project - AUSVERKAUFT
Im April 2018 erhielt die Band einen 1. Preis sowie den Publikumspreis beim internationalen "Jazzpreis Biberach 2018". Darüber hinaus ist die Formation 1. Preisträger beim "Musikpreis der Stuttgarter Lions Clubs 2017". Bandleader Jakob Manz, unter anderem zweifacher erster Bundessieger bei "Jugend Musiziert" und mehrfacher erster Preisträger bei "Jugend Jazzt" und ist seit 2018 Mitglied des "Bundesjugendjazzorchester" Deutschlands. Jakob Manz ist durch Blockflöte zum Jazz gekommen und macht in diesem Jahr sein Abitur!

The Jakob Manz Project ist eine Formation junger Musiker, die sich vor allem an der modernen Soulmusik orientiert. Inspiriert von Künstlern wie Herbie Hancock, Marcus Miller oder Christian Scott, entsteht ein eigener Bandsound, der einen äußerst energiegeladenen und lebendigen Charakter hat. Neben Eigenkompositionen spielt die Band auch verschiedene Stücke des Genres. Somit entsteht eine von Jazzgrößen inspirierte, aber zugleich eigen interpretierte Musik. 

Natürlich tut es uns leid, dass wir nicht alle Kartenanfragen bedienen konnten. Aber wir freuen uns auch riesig, dass das Konzert der bisher jüngsten Band im Jazzclub schon ausverkauft ist.

Mehr über Jakob Manz und seine Band erfahren...
 
3.  Bericht vom letzten Konzert: South West Oldtime All Stars
Gratwanderung bravourös gemeistert
Die South West Oldtime All Stars brillierten in der Schlosskapelle
04.04.2019 | Albrecht Nissler | Nürtinger / Wendlinger Zeitung

Uns allen ist Louis Armstrong von seinen Live-Auftritten als begnadeter Trompeter und Sänger mit markanter Stimme bekannt. Weit weniger im Bewusstsein der Öffentlichkeit sind jedoch die Studioaufnahmen, die zwischen 1925 und 1928 mit seinen Hot Five und Hot Seven in Chicago entstanden. Damals keinesfalls der dominierende Solist und noch „Primus inter Pares“, spielte er mit den beiden Formationen 65 Aufnahmen ein, die bis heute in mancher Hinsicht einzigartig geblieben sind.

Die South West Oldtime All Stars haben sich diesen Edelsteinen des Jazz angenommen und sie in ein frisches Gewand gesteckt. Sechs hochkarätige Musiker, die den Puls der damaligen Zeit in ihren Adern haben und dem Publikum in der restlos ausverkauften Schlosskapelle ein buntes Kaleidoskop an Stücken boten. Der Reiz des gesamten Programmes lag im stetigen Wechsel zwischen einem bestechend sauberen Tutti-Spiel, der für den Dixieland typischen Kollektivimprovisation und den zahlreichen Soloimprovisationen über vorgegebene Formschemen. Diese höchst anspruchsvolle Gratwanderung meisterten die sechs Akteure bravourös.

Mit einer launigen, gefälligen und sehr informativen Moderation gelang es Felix Fromm die ausgewählten Stücke den Zuhörern nahe zu bringen. Die Thematik der Titel der damaligen Zeit drehte sich häufig ums Essen, Feiern, die Eisenbahn, Wohnorte, fremdländische Kulturen und Gefühlszustände: „Melancholy Blues“, „Potato Head Blues“, „Oriental Strut“, „Cornet Chop Suey“ und „Basin Street Blues“.

Felix Fromm gefiel nicht nur verbal, sondern glänzte auch in seinen Darbietungen an der Posaune. Das Klangspektrum völlig ausreizend, sauber intoniert, in der Funktion als Background- und als Melodieinstrument eingesetzt, mit langgezogenen Tönen und schnellen Triolenabfolgen setzte er Akzente. In „Kid Ory’s Creole“ lief er zur Höchstform auf. Als weiterer „Frontman“ stach Jürgen Hahn an der Trompete heraus, die er mit solider Intonation, sicherer Tonführung, von weicher bis hell jauchzender Tongebung bediente. Die von Armstrong zugedachte Rolle war ihm auf den Leib geschnitten. Fulminant sein Intro im „West End Blues“. Der dritte im Bunde der Melodie-Sektion, Gary Fuhrmann an der Klarinette, unterstrich seine Qualitäten durch eine leichte und lockere Spielweise, nie im Ton überzogen und ließ in zahlreichen Impros einen schönen und gekonnten „Offbeat“ durchschimmern, der den Sound seines Instruments zum Schweben brachte. Die beiden Rhythmiker Jörg Teichert am Banjo und Thomas Heidepriem am Kontrabass legten eine zuverlässige Basis und kreierten einen wunderbaren Rahmen für die Interaktionen der Melodieinstrumente. Auch sie konnten in klar definierten Soli ihre Klasse und ihr Können unter Beweis stellen.

Urgestein aus New Orleans
„Die Weisheit des Alters“, so wurde der schon im Vorfeld besonders angekündigte Trevor Richards bezeichnet, und das konnte man leicht bei diesem Urgestein erkennen, das lange in New Orleans lebte. Dezent und fast schon zurückhaltend bettete er seine Mitstreiter in das Geschehen ein, ließ ihnen Freiräume, schuf Zäsuren, begleitete gefühlvoll, ohne selbst das Konzept aus der Hand zu geben. Er zwängte sich nicht auf. Ein professioneller Gentleman an den Becken und Toms.

Die Zugabe „You’ll Never Walk Alone“ rundete einen wundervollen nostalgischen Abend ab und klang noch lange in den Köpfen der Zuhörer nach.

Bilder vom Konzert
 
4. Vorschau: The Syncopators (24.05.2019)
Erstmals gastiert mit "The Syncopators" eine australische Jazzband in Köngen. Die Crême de la Crême der Jazzmusiker Melbournes kommt hier zusammen um ein außergewöhnliches Repertoire der Musik der 1920er bis 1960er Jahre vorzustellen. Obwohl die Wurzeln der Musik im traditionellen Jazz liegen, wird alles gespielt vom klassischen Jazz über Mainstream bis zu Rhythm & Blues.

Lassen Sie sich die Chance, diese Band live in Köngen zu erleben, nicht entgehen. Erfahrungsgemäß werden auch bei diesem Konzert die Karten in den nächsten Wochen schnell vergriffen sein. Also schnell zugreifen - noch gibt es Karten!

Kartenreservierung, Video und weitere Informationen zum Konzert
 
5. Rückblick auf die Mitgliederversammlung am 10.04.2019
Nach dem Vorstandswechsel zum 1.1.2019 stand am 10. April 2019 die erste Jahreshauptversammlung für den neuen Vorstand an. 41 Mitglieder fanden den Weg in die Schlosskapelle des Köngener Schlosses. „Ihr habt Eure erste Mitgliederversammlung souverän gemeistert“ – so die Aussage eines Mitglieds. Auch von anderen anwesenden Mitgliedern gab es durchweg positive Resonanz. Als Gast war Bürgermeister Otto Ruppaner anwesend. 

Einen breiten Raum nahmen die Ehrungen von sechs Mitgliedern ein, die sich in besonderem Maß Verdienste um den Verein erworben haben. Als Mitbegründer und über 17 Jahre erster Vorstand des Jazzclubs hat Gerhard Götz den Jazzclub geprägt und zu dem gemacht was er heute ist. Dafür wurde er zum ersten Ehrenvorsitzenden ernannt und mit einer Ehrenurkunde geehrt. Aus dem Ausschuss und dem Helferteam wurden fünf weitere Mitglieder für ihr ehrenamtliches Engagement zu Ehrenmitgliedern ernannt und ebenfalls mit einer Ehrenurkunde geehrt. Alle Geehrten waren Gründungmitglieder und über 17 Jahre ehrenamtlich für den Jazzclub tätig. Herzlichen Dank für so viel Idealismus, Begeisterung und Durchhaltevermögen!

Lesen Sie hier den ganzen Artikel...
 
6. Olivia Trummer erhält den Jazz-Preis Baden-Württemberg 2019
Die Pianistin und Sängerin Olivia Trummer aus Stuttgart ist diesjährige Jazz-Preisträgerin des Landes Baden-Württemberg. Der SWR2 stellte sie in seiner Sendung "Treffpunkt Klassik" am 13. März 2019 in einem Portrait von Günther Huesmann vor.
 
7. Cotton Club - eine Hamburger Jazz-Institution wird 60!
Der Cotton Club ist die älteste durchgehend bestehende Hamburger Jazz-Kneipe. Legendäre Künstler aus der ganzen Welt traten dort auf. Ob Dixieland, Swing oder Jazz, regionale oder internationale Bands - Vielfalt stand und steht auf dem Programm. Das Erfolgsrezept der legendären Musikbar ist die einzigartige Atmosphäre. Sie machte den Cotton Club zu Hamburgs ältester Jazz-Institution.

Ein Kurz-Portrait gab es im Hamburg Journal am 14.04.2019: Hamburgs ältester Jazzclub feiert 60. Jubiläum.

Der Cotton Club im Internet...
 


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