Konzertinformation

Swing tanzen verboten!

Swing tanzen verboten!

Deutschland, 1930er Jahre. Das NS-Regime rüstet zum Krieg an allen Fronten. Auch der Swing wird als Feind im eigenen Land ausgemacht. Für die Parteigetreuen Sinnbild eines „entarteten“ Lotterdaseins, für seine Anhänger Ausdruck eines befreiten Lebensgefühls ohne einengende Konventionen, überlebt der Swing – trotz strikten Verbots.

Es wird heimlich weitergetanzt, Platten und Noten werden unter der Ladentheke gehandelt, und die deutschen Musiker stellen mit den „eingedeutschten“ amerikanischen Originalen ein Ersatzprogramm auf die Beine …

8. Mai 1945: Deutschland kapituliert. Der Krieg ist aus - endlich! Und der Jazz, jahrelang geächtet, wird nun für viele Menschen zum Symbol für Freiheit und eine neue Lebensart. Mit "Sing, sing, sing", "Chattanooga Choo Choo" oder "In the mood" wird das (Über)Leben gefeiert…

Ein Streifzug mit Augsburgs bekanntester Swingband durch Musik zwischen Plagiat, Imitat und Originalität - durch Musik, die man lange nicht und mit Kriegsende endlich ungestraft hören durfte - Swingtanzen ausdrücklich erwünscht!

Musiker

  • Barbara Frühwald voc
  • Ute Legner voc
  • Andrea Rother voc
  • Daniel Mark Eberhard p, sax, Akkordeon
  • Josef Holzhauser git, tp
  • Uli Fiedler b
  • Walter Bittner dr

 

 

Im Spiegel der Presse

Swing tanzen verboten! - Konzert im Jazzclub "Schloss Köngen" am 27.04.2018

04.05.2018 | Rolf Martin
Nürtinger / Wendlinger Zeitung Konzertbericht

Swing tanzen verboten! - Swingende und tanzbare Musik im Jazzclub

Beim Konzert mit der Gruppe „Swing tanzen verboten!“ stand jene Musik im Vordergrund, die im Deutschland der 1930er und 40er Jahre nur heimlich zu... [ Vollständigen Artikel lesen ]

Das Konzert in Bildern

Swing tanzen verboten!