Der Jazzclub macht weiter! - The Mojo Six, 28. September 2018
Jazz im Schloss - Swing in... | Newsletter Jazz-Club "Schloss Köngen" e. V.
Konzert-Ankündigungen und -Nachbetrachtungen, Informationen aus dem Verein und andere Jazz-Themen. Internet: www.jazz-club-schlosskoengen.de
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Datum: 15.09.2018
Jahrgang: 5
Ausgabe: 37
Abonnenten: 265
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Liebe Jazzfreunde!
Unser Newsletter bietet allen Mitgliedern und Freunden des Jazzclubs wie auch allen anderen Jazz-Interessierten monatlich aktuelle Informationen zu unserem Konzertprogramm. Sie erhalten eine Vorschau auf das nächste Konzert und erfahren ob es noch Karten für diese Veranstaltung gibt. Sie können sich also auch noch kurzfristig entscheiden das Konzert zu besuchen.

Wurde über ein Konzert in der Presse berichtet, erfahren Sie es natürlich auch hier. Und wenn es etwas aus dem Vereinsleben zu berichten gibt, werden wir Sie auch darüber im Newsletter informieren.

Wir hoffen natürlich, dass Ihnen auch diese Ausgabe wieder gefällt und Sie Freude beim Lesen unseres Newsletters haben! Ihre Meinung dazu dürfen Sie uns gerne per E-Mail mitteilen.

Über eine Weiterempfehlung freuen wir uns ganz besonders: leiten Sie diesen Newsletter über Ihr E-Mail-Programm einfach gleich an Ihre Freunde und Bekannten weiter. Den Link zur Newsletter-Anmeldung finden Sie im Impressum am Ende des Newsletters. Danke.

Mit jazzigen Grüßen
Ihr Team vom Jazz-Club "Schloss Köngen". e. V.

Unsere Themen heute:
    1.   Editorial
    2.   Es ist geschafft: Der Köngener Jazzclub kann weitermachen!
    3.   Boogie & Blues: The Mojo Six
    4.   Bericht vom letzten Konzert - Woodhouse feat. Miëtt Molnar
    5.   Unsere Konzerte bis Dezember 2018

1. Editorial
Die Sommerpause ist vorbei und so mancher Jazzfreund des Köngener Jazzclubs hat der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 12.09.2018 entgegengefiebert, ging es dabei doch um die Zukunft des Jazzclubs und damit um die Frage, ob es auch ab dem neuen Jahr noch Jazzkonzerte in Köngen geben wird. 

Liebe Jazzfreunde, ich kann Sie alle beruhigen und Ihnen die freudige Mitteilung machen, dass wir nach der angekündigten Auflösung im März die Wende geschafft haben. Mehr dazu können Sie unter Punkt 2 in diesem Newsletter nachlesen.

Ausschlaggebend dafür war die von mir initiierte Aktion „Jazz im Schloss Köngen, Swing in – mach mit“. Über diese Aktion haben sich rührige und interessierte Menschen gefunden sich ehrenamtlich zu engagieren. Was mich besonders freut, ist die Tatsache, dass wir dadurch auch 12 neue Mitglieder gewonnen haben.

Zusammen mit dem neuen Team werde ich ab dem nächsten Jahr die Gesamtverantwortung als erster Vorstand für unseren Jazzclub übernehmen. Das Erbe wiegt schwer - das ist mir bewusst. Ich bin aber angetreten in der vollen Überzeugung und Verpflichtung das bisher erreichte zusammen mit den neu gewählten Personen in Vorstand und Ausschuss, sowie allen Helferinnen und Helfern weiterzuführen. Wir gehen die Aufgaben mit Freude an und hoffen, dass wir die in uns gesetzten Hoffnungen und Erwartungen auch erfüllen werden.

Herzlichen Dank an alle, die daran geglaubt haben dass es weitergehen kann, und die mich und meine Mitstreiter/innen in welcher Form auch immer darin bestärkt und unterstützt haben.

Der Jazzclub Köngen lebt und wird weiterbestehen - Den Jazzern aus Köngen ist die Puste noch nicht ausgegangen! Gebt diese Botschaft weiter und macht Werbung für unseren Jazzclub - gerne auch über FacebookTwitter oder weiterleiten des Newsletters!

Für das September-Konzert mit "The Mojo Six" gibt es noch Karten. Auf der Programmseite gibt es zusätzlich noch ein Video! Karten können per E-Mail reserviert und an der Abendkasse abgeholt werden. Ich persönlich freue mich sehr auf Stephan Holstein am Saxophon und an der Klarinette.

Viel Spaß beim Lesen dieser Newsletter-Ausgabe
und gute Unterhaltung bei unseren Konzerten
wünscht Ihnen
Ihr Johannes C. Laxander.


 
2. Es ist geschafft: Der Köngener Jazzclub kann weitermachen!
Den Jazzern geht die Puste doch noch nicht aus. In der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 12. September 2018 ist ein neuer Vorstand und Ausschuss mit eindeutigem Votum gewählt worden. Das neue Team wird ab dem 1.1.2019 den Jazzclub weiterführen.

Der stellvertretende Vorstand Siegfried Essig (der Vorstandsvorsitzende Gerhard Götz konnte krankheitsbedingt leider nicht teilnehmen) eröffnete pünktlich um 19:30 Uhr die außerordentliche Mitgliederversammlung in der Schlosskapelle des Köngener Schlosses und begrüßte 52 Mitglieder - so viel wie noch nie in der 17-jährigen Geschichte des Vereins.

Für die Fortführung des Jazzclubs ab dem 1. Januar 2019 waren Neuwahlen von Vorstand und Ausschuss notwendig geworden. Die Wahlen vollzog Gründungsmitglied Hans Weil mit großer Souveränität. Alle Kandidaten wurden einstimmig gewählt (Gegenkandidaten gab es keine):
  • Vorstand
    • Johannes C. Laxander, Köngen - Vorstandsvorsitzender, zweiter von rechts
    • Ulrich Höschle, Ostfildern - Stellvertretender Vorsitzender, zweiter von links
  • Ausschuss
    • Albrecht Nissler, Wolfschlugen - Ausschuss & Programmgestaltung, rechts außen
    • Gabriele Buck, Neuffen - Ausschuss, in der Bildmitte
    • Bernd Husermann, Neuhausen - Ausschuss, links außen
Wir werden Ihnen die Personen in den folgenden Newsletter-Ausgaben noch näher vorstellen. Das neue Team wird den Jazzclub weiterführen. Zusammen mit "alten" und neuen Helferinnen und Helfern können also ab Januar 2019 weiterhin unter dem Motto "Jazz im Schloss Köngen - Swing in!" Konzerte besucht werden. Das Programm für Januar bis Juni 2019 ist bereits unter Dach und Fach.

 
3. Boogie & Blues: The Mojo Six
Freuen Sie sich auf viel Spiellaune, Lust zur Improvisation und große Emotionen, wenn die Bühnenlichter angehen und Mojo Six heiße Musik vom Boogie-Woogie bis zum traditionellen Blues spielt. Geboten werden Stücke von T-Bone Walker, Joe Turner, Muddy Waters …

Schon mit fünf Jahren trommelte der 1957 in Eltville geborene Rheingauer Walter Bittner auf Stühlen, Töpfen und allem, was interessante Sounds hervorbrachte. Heute ist er einer der meistgefragten und interessantesten Drummer Süddeutschlands.

Jan Eschke, geboren 1976 in Aachen ist ein viel beschäftigter Pianist der deutschen Jazzszene. Die Süddeutsche schreibt über ihn: "Die Klarheit und Brillanz von Jan Eschkes Spiel ist ein Hochgenuss, Spannung zum Zerreißen."Das Herz des Saxophonisten und Klarinettisten Stephan Holstein schlug schon immer für den Blues und so ist er neben seiner Mitwirkung bei Mojo Six mit dem Trio des Blues- und Boogie-Pianisten Frank Muschalle auf Tournee.

Gitarrist und Trompeter, Komponist und Arrangeur Sepp Holzhauser studierte das Fach Konzertgitarre und ist seit 1980 als professioneller Gitarrist in Rock- und Jazzformationen tätig. Er leitet die Augsburger Big Band „Baritone and Friends“.

Bassist Martin Schmid studierte Kontrabass am Richard-Strauß-Konservatorium in München. Er arbeitet als freiberuflicher Bassist, Gitarrist, Sänger, Arrangeur, Komponist und Musikpädagoge. Konzertreisen führten ihn in viele europäische Länder.

Adi Weidenbacher kaufte sich im Alter von 16 Jahren seine erste Mundharmonika und autodidaktisch lernte er sie zu spielen. Als ausgebildeter Sänger und Bluesharp-Spieler ist er authentisch und wird vom Publikum und Musikern gleichermaßen geschätzt.

Kartenreservierung, Video und weitere Informationen zum Konzert
 
4. Bericht vom letzten Konzert - Woodhouse feat. Miëtt Molnar
Bunter Stilmix quer durch den klassischen Jazz
„Woodhouse“ mit Sängerin Miëtt Molnar begeistern im Köngener Schloss

18.07.2018 | Rolf Martin | Nürtinger / Wendlinger Zeitung

Woodhouse, die Band aus dem Ruhrgebiet, die für sich beansprucht, Deutschlands dienstälteste Jazz Band zu sein, feiert heuer ihr 65-jähriges Bestehen. Zwar ist kein Gründungsmitglied mehr dabei, aber Horst Janßen, der Senior der Band und ihr Leiter stieß kurz nach der Gründung zur Gruppe. Heute besteht die Band vorwiegend aus Profimusikern und hat ein dementsprechend hohes musikalisches Niveau. Bereits beim fetzigen Auftakt mit Jelly Roll Mortons „King Porter Stomp“ zeigte sich das hervorragende Zusammenspiel der Bläser und die Raffinesse der Arrangements, die fast alle vom Schlagzeuger Rolf Drese stammen.

Matthias Engl aus München blies eine saubere Lead-Trompete und glänzte mit flüssigen Improvisationen und enormer Höhe. Auf dem Flügelhorn überzeugte er bei den weicheren Stücken mit gefühlvollen Soli. Horst Janßen an der Posaune kultivierte mit kraftvollem und gelegentlich rauem Ton, gespickt mit mächtigen Glissandi, die Spielweise der alten New Orleanser Tail-Gate-Posaunisten. Die beiden Blechbläser wurden umspielt von Waldemar Kowalski am Alt-, Sopran- und Tenorsaxophon sowie der Klarinette. Einst ein Mitglied der bekannten polnischen Band „Sami Swoi“, blieb er bei einer Tournee in Deutschland hängen und lebt seit 33 Jahren hier. Er spielte die heißesten Soli auf dem Altsaxophon und steigerte die Intensität von Chorus zu Chorus. Alle Bläser zeigten eine enorme Spielfreude und stachelten sich gegenseitig zu Höchstleistungen an.

In der locker swingenden Rhythmusgruppe glänzte Georg Derks mit perlenden Läufen und wohl gesetzten Harmonien am Flügel. Am Schlagzeug hielt Rolf Drese die Fäden in der Hand und sorgte mit den richtigen Akzenten für die perfekte Umsetzung seiner Arrangements. Alexander Morsey, der jüngste Bandzugang, sorgte am Kontrabass und Sousaphon für das harmonische Fundament. Seine Soli auf dem Kontrabass beispielsweise bei Duke Ellingtons Swing Klassiker „Drop me off in Harlem“ oder „Mambo Inn“ wurden mit großem Applaus belohnt. Richtig aus dem Häuschen gerieten die Jazzfans aber bei den typischen Dixielandstücken „Indiana“ und „I’ve found a new Baby“ bei denen er virtuose Einlagen auf seinem riesigen Sousaphon zelebrierte.

Mit Miëtt Molnar brachte Woodhouse eine hervorragende Sängerin nach Köngen. Mit ihrer variationsreichen Stimme war sie in der Lage vom klassischen Swing „Almost like being in Love“ über den Bossa „Água de beber“ bis zum up-tempo-Stück „This could be the start of something big“ alles überzeugend zu interpretieren. In „Shiny Stockings“ fügte sie sich nahtlos als vierte Stimme in den Bläsersatz ein.

Das Repertoire von Woodhouse erstreckte sich vom klassischen Dixieland über den Swing zum Bossa Nova, wobei alle Nummern mit ausgefeilten Arrangements von Rolf Drese interpretiert wurden. In Paul Kuhns „Florida Flirt“, einem flotten Calypso, glänzte er mit einem fulminanten Schlagzeugsolo.

Der abwechslungsreiche Abend verging wie im Flug und bei der ersten Zugabe, Sammy Fains „Once I had a Secret Love“, einem flotten Shuffle, gaben alle Musiker sowie die Sängerin noch einmal ihr Bestes. Mit einer weiteren Zugabe, „When you’re smiling“, bei der Clubvorstand Gerhard Götz mit seinem Altsaxophon auch noch einen Chorus beisteuerte, wurden die hoch zufriedenen Jazzfreunde in die Sommerpause entlassen.

Bilder vom Konzert
 
5. Unsere Konzerte bis Dezember 2018
Kartenverkauf über die Verkaufsstellen in Köngen und Wendlingen. Karten vorbestellen (reservieren) können Sie über den Button beim jeweiligen Konzert oder per E-Mail an karten@jazzclub-koengen.de.


Aktuelles Programm: alle Konzerte bis Dezember 2018
 


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