Australiens Premier Jazz & Blues Band: The Syncopators (24.05.2019)
Jazz im Schloss - Swing in... | Newsletter Jazz-Club "Schloss Köngen" e. V.
Konzert-Ankündigungen und -Nachbetrachtungen, Informationen aus dem Verein und andere Jazz-Themen. Internet: www.jazz-club-schlosskoengen.de
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Datum: 19.05.2019
Jahrgang: 6
Ausgabe: 46
Abonnenten: 351
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Liebe Jazzfreunde!
Unser Newsletter bietet allen Mitgliedern und Freunden des Jazzclubs wie auch allen anderen Jazz-Interessierten monatlich aktuelle Informationen zu unserem Konzertprogramm. Sie erhalten eine Vorschau auf das nächste Konzert und erfahren ob es noch Karten für diese Veranstaltung gibt. Sie können sich also auch noch kurzfristig entscheiden das Konzert zu besuchen.

Wurde über ein Konzert in der Presse berichtet, erfahren Sie es natürlich auch hier. Und wenn es etwas aus dem Vereinsleben zu berichten gibt, werden wir Sie auch darüber im Newsletter informieren.

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Mit jazzigen Grüßen
Ihr Team vom Jazz-Club "Schloss Köngen" e. V.

Unsere Themen heute:
    1.   Editorial
    2.   The Syncopators
    3.   Bericht vom letzten Konzert - The Jakob Manz Project
    4.   Vorschau: Shaunette Hildabrand Trio & Iris Oettinger (28.06.2019)
    5.   Unsere Konzerte bis Juni 2019
    6.   Jazz-Legende Charlie Parker
    7.   Saxophon ist "Instrument des Jahres" 2019

1. Editorial
Im Rückblick auf das gelungene April-Konzert können wir ein überaus positives Fazit ziehen. Mit der Verpflichtung der Nachwuchsband »The Jakob Manz Project« haben wir einen mutigen Schritt in die Zukunft gewagt - und er hat sich in jeder Hinsicht gelohnt! Das Quartett um Bandleader Jakob Manz brannte in seinem zweistündigen Programm eine Feuerwerk der Emotionen ab. Jazz der nicht nur gespielt, sondern vor allem gelebt wurde. Zwei Zugaben rundeten einen sehr gelungen Konzertabend ab, der in "Standing Ovations" für die Band seinen Abschluss fand. 

Im Vorfeld des Konzerts interviewte Elisabeth Maier von der Eßlinger Zeitung Jakob Manz. Das Interview hatte Albrecht Nissler vom Jazzclub Köngen vermittelt. Der Artikel erschien am 25.04.2019 in der Eßlinger Zeitung. Über den nachstehenden Link können Sie das ganze Interview mit dem 18-jährigen Musiker Jakob Manz nachlesen.

Unser Programm-Flyer für das zweite Halbjahr 2019 ist derzeit im Druck, und wird Ende Mai / Anfang Juni an die Mitglieder verschickt und bei ortsansässigen Firmen und Einrichtungen in Köngen und Wendlingen, sowie im näheren Umkreis ausgelegt. Zeitgleich wird dann auch das Programm auf unserer Website veröffentlicht. Bleiben Sie gespannt!

Besuchen Sie uns auch auf Facebook - über ein "Gefällt mir" freuen wir uns!

Viel Spaß beim Lesen dieser Newsletter-Ausgabe
und gute Unterhaltung bei unseren Konzerten
wünscht Ihnen
Ihr Johannes C. Laxander

Interview mit dem Saxophonisten und Bandleader Jakob Manz...
 
2. The Syncopators
Die Crême de la Crême der Jazzmusiker Melbournes kommt hier zusammen um ein außergewöhnliches Repertoire der Musik der 1920er bis 1960er Jahre vorzustellen. Obwohl die Wurzeln der Musik im traditionellen Jazz liegen, wird alles gespielt vom klassischen Jazz über Mainstream bis zu Rhythm & Blues.

Die Syncopators haben ausgiebig und erfolgreich in Europa, Asien und dem Südpazifik konzertiert und wirken regelmäßig in TV-Sendungen und Filmen mit. Im Laufe ihres langen Zusammenwirkens haben sie viele Aufnahmen gemacht, sind aber vor allem beliebt wegen ihrer heißen Bühnenpräsenz. Die Musiker sind sehr vielseitig und beherrschen ihre Instrumente meisterhaft, was ihnen „The Bells“ eingebracht hat, den australischen Jazzpreis für eine Life-CD im Spiegel-Zelt in Melbourne 2009.

Neben heißen Instrumentalstücken präsentieren die Syncopators populäre Gesangsstücke mit mehrstimmigem Gesang. Sie sind sicherlich eine herausragende Band, die international Anerkennung als eine der besten Gruppen ihres Genres erfahren hat.

Kartenreservierung, Video und weitere Informationen zum Konzert
 
3. Bericht vom letzten Konzert - The Jakob Manz Project
Geniale Inspirationen tief aus der Seele
The Jakob Manz Project brennt ein Feuerwerk der Emotionen im Schlosskeller ab

30.04.2019 | Albrecht Nissler | Nürtinger / Wendlinger Zeitung | Foto: Horst Stange

Mit der Verpflichtung der Nachwuchsband The Jakob Manz Project haben die Programmmacher einen mutigen Schritt in die Zukunft gewagt und in der Tat erwiesen sich die jungen Musiker als ein Glücksgriff für den heimischen Jazz-Club. Das Konzert schon lange im Vorfeld ausverkauft, das deutlich verjüngte Publikum gespannt auf ein schwer einzuschätzendes musikalisches Ereignis und das neue Jazz-Club-Team in positiver Erwartungshaltung. Gleich vorweg: Das Quartett um den Bandleader Jakob Manz brannte in seinem zweistündigen Programm ein Feuerwerk der Emotionen ab und ließ keinen Zweifel daran, dass schon etliche Stufen auf dem Weg zum musikalischen Olymp erklommen wurden.

Die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Band und besonders Jakob Manz als erster Bundessieger bei „Jugend musiziert“ und erster Preisträger bei „Jugend jazzt“, dazu noch Mitglied im Bundesjazzorchester, glänzten schon durch ein sehr hohes Maß an musikalischer Reife.

Der noch nicht ganz 18-jährige Bandleader und seine Mitstreiter zogen in einer perfekt ausgefeilten Dynamik, bestechenden Tempi-Wechseln und einer abwechslungsreichen Artikulation alle Register ihres Könnens. Ihre Musik, sehr stark von Funk und Soul geprägt, aber ansonsten nicht einem speziellen Stil oder einer Sparte zuzuordnen, konfrontierte die Zuhörer immer mit einem Überraschungsmoment und genialen Inspirationen, die tief aus der Seele der Musiker entstammen. Jazz, der nicht nur gespielt, sondern vor allem gelebt wurde.

„Wir freuen uns tierisch, dass wir hier spielen können“, so Jakob Manz in seiner Begrüßung und bald hatte er durch seine direkte, lässige und unbekümmerte Art zu moderieren das Publikum für sich gewonnen. Für sein Alter schon ein Ausnahmemusiker am Altsaxophon, das er in wunderschönen Klangfarben, glasklarer Intonation und mit einer kaum zu übertreffenden Hingabe bediente. Mal hauchzarte Töne, teilweise vollmundig, manchmal schrill oder gar das Instrument exzessiv malträtierend, verband er mit einer Körpersprache, die ihresgleichen sucht. Viele der gespielten Kompositionen stammen von seiner Feder wie „Indian Sounds“, „Tornado“, „Arabian Islands“ oder „Fog Light“, die ein großes Klangspektrum an vehementen, balladenhaften bis zu orientalisch-exotisch anmutenden Motiven boten. In „Only Now“ lief er zur Höchstform auf und hauchte in der Improvisation den Skalen Leben ein. Professionell durch und durch.

Seine Mitstreiter, ebenso begnadet, ergänzten sich mit ihrem Bandleader in wechselvollen Darbietungen. Als Komponist der Titel „Captain Ken“ und „Soft Like Peanut Butter“ zeigte Hannes Stollsteimer am Flügel seine ganze Klasse. Äußerst melodiöse und gefühlvolle Einleitungen gingen über in Improvisationspassagen, die er mit sauberem und differenziertem Anschlag meisterte. Skalenspiel, nicht nur runtergedroschen, sondern individuell dem Charakter des Stückes angepasst. Frieder Klein, Komponist von „Urfaust Groove“ und dem skurrilen Titel „Maltes Mops motzt“, glänzte an den sechs Saiten seines Basses, die er nicht nur zupfte, um knackige Rhythmen und wundervolle Basslinien zu kreieren, sondern teilweise auch akkordisch wie eine Gitarre spielte. Eine sehr routinierte und überzeugende Leistung. Am Schlagzeug wurde das ganze musikalische Gebilde von Alex Parzhuber, ebenfalls Mitglied des Bundesjazzorchesters, mit Dynamik, Engagement und Elan zusammengehalten. Absolut perfekt und minutiös das Timing der Synkopen oder der völlig unerwarteten „Stops“. Die Verlässlichkeit in Person.

Die Zugaben „The Chicken“ und „Wanna Make You Happy“ rundeten einen sehr gelungenen Konzertabend ab, der in „Standing Ovations“ für die Band seinen Abschluss fand.


Bilder vom Konzert
 
4. Vorschau: Shaunette Hildabrand Trio & Iris Oettinger (28.06.2019)
Die US-Amerikanische Sängerin Shaunette Hildabrand nimmt den 100. Geburtstag der Jazz-Legende Anita O’Day zum Anlass, sie mit einem speziellen Programm zu würdigen: Höhen und Tiefen der Jazzsängerin Anita O’Day. Das Trio wird beim Auftritt in Köngen durch die Schlagzeugerin Iris Oettinger ergänzt.

Anita O’Day begann ihre Karriere als jugendliche Sängerin: die Zuhörer warfen ihr Münzen auf die Tanzfläche. Trotz unzähliger Höhen und Tiefen - privat und beruflich - wurde sie zu einer der besten Jazzsängerinnen der Welt.

Kartenreservierung, Video und weitere Informationen zum Konzert
 
5. Unsere Konzerte bis Juni 2019

Kartenverkauf über die Verkaufsstellen in Köngen und Wendlingen. Karten vorbestellen (reservieren) können Sie über den Button beim jeweiligen Konzert oder per E-Mail an karten@jazzclub-koengen.de.

Aktuelles Programm: alle Konzerte bis Juni 2019
 
6. Jazz-Legende Charlie Parker
Charlie Parker, der am 29. August 1920 in Kansas City geboren wurde, gilt neben Dizzy Gillespie (Trompete) und Thelonious Monk (Klavier) als einer der Schöpfer und herausragenden Interpreten des Bebop und wird als einer der Pioniere und Lichtgestalten des modernen Jazz angesehen. Seine besondere Würdigung liegt darin, dass die mittlerweile über hundertjährige Jazzgeschichte in eine Ära vor und eine nach ihm eingeteilt wird.

Albrecht Nissler stellt Ihnen Charlie Parker in einem Kurzportrait in der beliebten Reihe »Jazz Legenden« auf unserer Website vor.

Hier erfahren Sie mehr über Charlie Parker...
 
7. Saxophon ist "Instrument des Jahres" 2019
Landesmusikräte geben Instrument des Jahres 2019 bekannt: Saxophon ist "Instrument des Jahres" 2019 - www.instrument-des-jahres.de. Das Ziel des Projektes ist es, die Schönheit des Instruments, die großartige Literatur, die bislang eher einer Schatztruhe gleich im Verborgenen existiert, und die Vielfalt der Saxophon-Szene einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Mehr über das Saxophon lesen Sie in einem Artikel von Rolf Martin in der beliebten Reihe »Instrumente im Jazz« auf unserer Website.

Das Saxophon
 


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